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Betreuungsboot läuft auf Felsen |
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Samstag, 22. August 2009 |
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Laut einem Bericht der Irish Times vom 17. August 2009 lief ein Betreuungsschiff, welches im Rahmen des Corrib-Projekts von Shell angeheuert wurde, tags zuvor gegen 5 Uhr morgens auf Grund. Nachdem zwei andere Schiffe auf dessen Hilferufe anworteten, wurde das Boot zur weiteren Untersuchung nach Killybegs geschleppt. Glücklicherweise blieb die Besatzung unverletzt.
Bei dem Unfall sei eine geringe Menge Diesel ausgelaufen, jedoch stelle dies laut Ansicht der Küstenwache keine Gefahr im Sinne einer Umweltverschmutzung dar, da der ausgetretene Kraftstoff zeitnah beseitigt werden konnte. Die Situation werde allerdings sicherheitshalber weiterhin überwacht.
Sowohl das Verkehrsministerium als auch Shell haben unabhängig voneinander Untersuchungen über das Unglück eingeleitet.
Zu weiteren Verunreinigungen kam es bereits Ende Juni sowie Ende Juli, als aufgrund von Lecks chemische Zusatzstoffe und einige Liter Öl von Shells Baustelle in Glengad austraten. Laut einem Beratungsunternehmen, welches vom Ministerium für Energie und Umwelt mit der Überwachung der Arbeiten beauftragt wurde, habe dies ebenfalls „keine ökologischen Auswirkungen“ auf die umgebende Flora und Fauna. Laut Shell wurden die Flüssigkeiten abgepumpt und in einem versiegelten Container abtransportiert.
Nach weiteren Berichten der Beratungsfirma sei die Vogelkolonie, welche an den nahelliegenden Klippen nestet, von der Baustelle nicht betroffen. |